(Büro) Yannik Schäfer
Stone Sense – Installation, Gesamtansicht
Die Installation befindet sich in einem eigenen Raum und gibt die pseudo-dokumentarische Filmebene erst preis, sobald man durch das Überschreiten des StoneSense-Pflastersteins seine eigenen Daten abtritt.
Stone Sense – digitaler Pflasterstein, Seitenansicht
Zur Vertiefung der Immersion trägt der Pflasterstein typische Gestaltungsmittel technischer Geräte: Gerätenummer, Standortkennung und einen Data-Matrix-Code für den Wartungszugang.
Stone Sense – Projektion der pseudo-Dokumentation
Die fünf Teile der pseudo-Dokumentation laufen seriell nacheinander ab. Jeder Wechsel symbolisiert den Wechsel der interviewten Personen und das Fortschreiten der Geschichte auf einer zeitlichen Achse.
Stone Sense – Detailansicht des Pflastersteins
Der StoneSense-Pflasterstein reagiert beim Übertreten mit der Audiospur „Vielen Dank für Ihre Daten!“ und versetzt die Besuchenden kurz in einen Moment der Pause: Welche Daten wurden eigentlich gesammelt?

Stone Sense – Ihre Daten, unser Stein

Stone Sense ist eine spekulative Installation, die die unsichtbare Datenernte im öffentlichen Raum sichtbar macht. Im Zentrum steht ein scheinbar banaler Pflasterstein, der beim Betreten kurz aufleuchtet und ein nüchternes „Vielen Dank für Ihre Daten“ ausspricht. Dieses minimale Signal verweist auf die permanente, oft unbemerkte Sammlung digitaler Spuren, die wir tagtäglich hinterlassen – Bewegungen, Signale, Interaktionen. Begleitet wird das Exponat von einem pseudo-dokumentarischen Video, das die fiktive Einführung und Normalisierung des Steins erzählt. Interviews und Narration entwerfen das Bild einer Gesellschaft, in der Daten längst nicht mehr den Bürger:innen gehören, sondern von Unternehmen verwertet werden. Stone Sense lädt dazu ein, die Frage nach der Datenhoheit im urbanen Raum neu zu stellen.

Casefilm Beim Abspielen wird eine Verbindung zu Vimeo hergestellt.
Casefilm
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